Über uns

Im Jahr 1888 ließ sich einer meiner Vorfahren als Gold- und Silberschmied in Schoonhoven nieder. Das romantische Städtchen gilt von alters her als die „Silberstadt“ der Niederlande – mit einer langen Handwerkstradition und einer bedeutenden Fachschule Gold- und Silberschmiede und Uhrmacher. Seitdem dreht sich in unserer Familie alles um Schmuck.

Im Jahr 2000 übernahm ich die Leitung des täglichen Geschäftsbetriebs von meinem Bruder. Damals fertigten wir noch keine eigene Kollektion. Vielmehr beschränkten wir uns darauf, hochwertigen Schmuck ohne Markennamen zu importieren und an niederländische Juweliere weiterzuverkaufen.

Zu dieser Zeit gab es ein Überangebot auf dem internationalen Schmuckmarkt. Traditionell kamen die meisten Stücke aus Deutschland und Italien, immer öfter aber auch aus dem Fernen Osten. Obwohl an Auswahl kein Mangel herrschte, hatte ich das Gefühl, dass der Markt reif für neue Ideen war. Zudem schienen mir viele Hersteller nicht flexibel genug zu sein, um auf besondere Kundenwünsche eingehen zu können. Daher suchte ich nach einer Alternative zu unserer Tätigkeit als Großhändler.

Nach vielen Gesprächen und Diskussionen im Team beschlossen wir, einen Neuanfang zu wagen: Künftig wollten wir eine eigene Kollektion entwerfen und vor Ort in den Niederlanden herstellen. So konnten wir unsere ganz eigenen Design- und Qualitätsvorstellungen verwirklichen und dank der kurzen Wege in der Herstellung viel besser auf die individuellen Anforderungen der Kunden eingehen. Und nicht zuletzt war und ist es mir immer noch ein wichtiges Anliegen, die Goldschmiedekunst in den Niederlanden lebendig zu erhalten.

Seit 2001 hat sich unser Geschäftsmodell Schritt für Schritt gewandelt. Heute werden mehr als 90 Prozent der Kollektion Bron in unserem Hause entworfen und vor Ort hergestellt. Darüber hinausgehend greifen wir auf die besonderen Fähigkeiten von drei erstklassigen Werkstätten in Deutschland und Italien zurück.

Der jüngste Abschnitt in der Geschichte von Bron hat im Jahr 2012 begonnen: Als zweiter Geschäftsführer kam Hans van Willige an Bord, der zuvor bei McKinsey und Nike war. Seine große Erfahrung im Marketing und im internationalen Geschäft ist die perfekte Ergänzung zur traditionell-handwerklichen Herkunft unseres Hauses. Mit vereinten Kräften arbeiten wir nun daran, die Marke in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.


Schmuck von Bron wird ausschließlich aus Gold und mit natürlichen Edelsteinen, Perlen und Diamanten gefertigt. Denn Gold wird nicht von ungefähr als besonders edles Metall angesehen. Mit seinem hohen spezifischen Gewicht liegt es im wahrsten Sinne des Wortes schwer in der Hand, fühlt sich dabei aber auch weich und warm an. Ähnlich den anderen Materialien in unseren Schmuckstücken, ist es auf seine ganz eigene Weise „unvergänglich“.

Beim Design unseres Schmucks lassen wir uns immer wieder von der klassischen Formensprache inspirieren, geben ihr jedoch ein modernes Gewand. Erst dann sehen wir einen Entwurf als gelungen an, wenn er eine unverwechselbare Komposition aus Klassik, Moderne und Weiblichkeit darstellt. Nicht allzu ernst, sondern angenehm lässig. Unsere Stücke sollen oft und gern getragen werden – und nicht nur sonntags oder an Feiertagen aus der Schmuckschatulle geholt werden.

Das Herzstück unserer Kollektion bilden Farbsteine. Unsere beiden Edelstein-Fachleute, Paul van Muijden und Ellen van Beek, sind mehrmals im Jahr in der ganzen Welt unterwegs, um für unseren Nachschub zu sorgen. Ihre Arbeit ist inspirierend, aber auch sehr zeitaufwändig, da jeder einzelne Stein im Hinblick auf seine Farbe, Form und Qualität beurteilt werden muss. Gelegentlich stoßen Paul und Ellen dabei auf Steine von ausnehmender Schönheit, mit denen wir eine limitierte Kleinserie ganz besonderer Schmuckstücke realisieren. Umso gespannter sind wir jedes Mal, mit welchen „Leckerbissen“ im Gepäck unsere Einkäufer nach Schoonhoven heimkehren.

Von Kunden aus aller Welt hören wir mitunter, dass Bron die strengen Formen des Nordens mit den warmen Farben des Südens verbindet. Unsere gesamte Kollektion wird von Heleen Bron und Goldschmiedemeister Hans Boekhorst gemeinsam mit Paul van Muijden und Ellen van Beek entworfen. Das allererste Exemplar eines jeden Schmuckstücks wird in unserer Werkstatt in Schoonhoven hergestellt. Erst wenn ein Modell wirklich perfekt ist, legen wir die Produktion in die Hände einiger ausgewählter Goldschmiede und Edelsteinfasser, mit denen wir schon seit vielen Jahren zusammenarbeiten. 

Die Kollektion Bron ist in mehrere Familien unterteilt, die jeweils ihren eigenen Namen tragen. So gehören etwa unsere Ringe mit Steinen im Cabochonschliff zur Familie Catch – ein Name, der hervorragend zu der Krappenfassung passt, wie wir finden. Pavéfassungen vieler kleiner, funkelnder Steine zeichnen die Familie Stardust aus und unsere Vorsteckringe heißen nicht von ungefähr Stax. Wir lieben es, Elemente aus verschiedenen Familien zu kombinieren und so Abwechslung, Leben und Individualität zu schaffen.

Als Familienunternehmen wissen wir langfristige Beziehungen zu schätzen – in erster Linie jene zu unseren Kunden und ihren Juwelieren, aber auch zu unseren Lieferanten und Mitarbeitern. Seit jeher stellen wir bei Bron die Wünsche und Ansprüche unserer Kunden in den Mittelpunkt. Umso mehr erfüllt es uns mit Stolz, dass immer mehr Frauen unseren Schmuck tragen. Stolz sind wir aber auch auf unsere Mitarbeiter und Lieferanten, auf die wir uns jederzeit voll und ganz verlassen können. Eine besonders wichtige Stellung nehmen aber die Juweliere ein, mit denen wir zusammenarbeiten. Denn sie bieten unseren Kunden nicht nur fachkundige Beratung, sondern auch erstklassigen Service, und machen so einen wichtigen Teil dessen aus, wofür der Name Bron steht.

Denn das ist es, was uns antreibt: Wir wollen eine ganz besondere Marke aufbauen, und zwar zusammen mit Menschen , die genauso denken wie wir. Wir setzen auf Qualität und Service im echten, vielleicht etwas altmodischen Sinn. Und wir sind davon überzeugt, dass viele Menschen – in den Niederlanden und überall sonst – diese Hingabe erkennen und schätzen. 

Heleen Bron & Hans van Willige